Neu auf www.Schaubuden.de
Meine Internet-Monographie www.schaubuden.de wird ständig überarbeitet und ergänzt. Beachtenswerte Aktualisierungen führt dieser Blog auf. Den Beginn machen Ergänzungen bzw. Änderungen gegenüber der von der Universität Frankfurt/M. publizierten Version vom Dezember 2008 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/11746/).
Donnerstag, 17. Mai 2012
21.
In den letzten Wochen konnte ich sehr interessantes Bildmaterial erwerben, einiges wurde in www.schaubuden.de eingefügt.
Im Kapitel 4 ist nun eine Fotografie eines kleinen reisenden Handpuppentheaters vom Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen, die ein entsprechendes Foto jüngeren Datums ersetzt. Außerdem zeigt ein Ausschnitt aus einem alten Holzstich eine Schaustellerin, die während einer Kaspertheater-Vorstellung Geld einsammelt.
Das Thema "Mentalmagie" im zweiten Kapitel illustriert nun eine Szene, in der ein Magier sein "Medium" in Trance versetzt. Das Souvenirfoto von "Miss Julia Delemont, beste magnetische Gedanken-Künstlerin der Welt", musste dafür allerdings weichen.
Nach langem Suchen konnte ich die Fotografie einer Reptilien-Schaustellung aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts erstehen. Solche kleineren Menagerien, die zumeist "Riesenschlangen" und/ oder Krokodile bzw. Alligatoren zeigten, waren in jenen Jahren recht häufig. In der Schaubude, die nun im Kapitel 5 zu sehen ist, wurde eine "6 Zentner schwere Riesenkrokodilmutter" nebst Jungtieren gezeigt.
Nicht minder habe ich mich darüber gefreut, dass ich eine kolorierte Bildpostkarte von Kobelkoffs Kinematographen erwerben konnte. Der "Rumpfmensch" Nikolas Kobelkoff (1851 - 1933) war sicherlich eine der interessantesten Gestalten unter den "Freaks" - und nicht zuletzt eines der gar nicht einmal so seltenen Beispiele dafür, dass man es als solcher durchaus zu Erfolg, Reichtum und Ansehen bringen konnte.
Mittwoch, 4. April 2012
20.
Im Menagerie-Kapitel wurden Abbildungen durch Holzstiche ersetzt, die besser zu den nebenstehenden Texten passen:
- Dem Ausschnitt aus Goethes "Novelle" gleich zu Beginn des Kapitels ist nun ein Stich aus einer Zeitschrift des Jahres 1844 zugeordnet.
- Der nach einer Photographie entstandene Holzstich von 1886 auf Seite 89 zeigt zwar nicht die Dompteuse Ella Falk, sondern die zu ihrer Zeit recht populäre Tierbändigerin und Menagerie-Prinzipalin "Nouma Hawa", die beschriebene Szenerie wird aber trefflich illustriert.
- Ein "Flohtheater", wie "Flohcircusse" auch oft hießen, ist auf einem Holzstich von 1892 zu sehen, der auf Seite 100 eingefügt wurde.
Im Kapitel 7 mussten "Die sieben lustigen Zwerge" einer alten Photographie weichen, auf der Tschuschkes großes Ensemble kleinwüchsiger Artisten auf dem Paradepodium vor einer imposanten Jugendstil-Fassade Aufstellung genommen hat, deren ganze Pracht leider nur zu erahnen ist.
Die Abbildung auf einer Souvenirkarte von F. Bernhards "Mechanischer Liliputaner-Damenkapelle" bereichert nun den Abschnitt Automaten/ Mechanische Theater des vierten Kapitels.
Auf Seite 58 ist außerdem ein wunderbarer Holzstich hinzugekommen, der einen Blick hinter die Kulissen eines Puppentheaters auf einem Jahrmarkt des späten 19. Jahrhunderts gewährt.
Ein anderer, nicht minder eindrucksvoller Holzstich aus dem Jahr 1883, der auf S.111 anstelle eines Fotos eingefügt wurde, zeigt das Innere eines "Stabuffs" während eines Ringkampfes.
- Dem Ausschnitt aus Goethes "Novelle" gleich zu Beginn des Kapitels ist nun ein Stich aus einer Zeitschrift des Jahres 1844 zugeordnet.
- Der nach einer Photographie entstandene Holzstich von 1886 auf Seite 89 zeigt zwar nicht die Dompteuse Ella Falk, sondern die zu ihrer Zeit recht populäre Tierbändigerin und Menagerie-Prinzipalin "Nouma Hawa", die beschriebene Szenerie wird aber trefflich illustriert.
- Ein "Flohtheater", wie "Flohcircusse" auch oft hießen, ist auf einem Holzstich von 1892 zu sehen, der auf Seite 100 eingefügt wurde.
Im Kapitel 7 mussten "Die sieben lustigen Zwerge" einer alten Photographie weichen, auf der Tschuschkes großes Ensemble kleinwüchsiger Artisten auf dem Paradepodium vor einer imposanten Jugendstil-Fassade Aufstellung genommen hat, deren ganze Pracht leider nur zu erahnen ist.
Die Abbildung auf einer Souvenirkarte von F. Bernhards "Mechanischer Liliputaner-Damenkapelle" bereichert nun den Abschnitt Automaten/ Mechanische Theater des vierten Kapitels.
Auf Seite 58 ist außerdem ein wunderbarer Holzstich hinzugekommen, der einen Blick hinter die Kulissen eines Puppentheaters auf einem Jahrmarkt des späten 19. Jahrhunderts gewährt.
Ein anderer, nicht minder eindrucksvoller Holzstich aus dem Jahr 1883, der auf S.111 anstelle eines Fotos eingefügt wurde, zeigt das Innere eines "Stabuffs" während eines Ringkampfes.
Samstag, 3. März 2012
19.
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Die restlichen Bildzitate im Puppentheater-Kapitel wurden nun auch ersetzt - vornehmlich unter Nutzung meiner Sammlung alter Schaustellerzettel. Insbesondere im zweiten Teil des Kapitels ist die Bebilderung noch nicht zufriedenstellend. Es ist überaus schwer, Bildmaterial zum Themenbereich Mechanisches Theater/ Theatrum Mundi aufzutreiben.
Neu im einleitenden Kapitel ist eine humoristische Illustration aus den "Fliegenden Blättern" des Jahres 1896: Schausteller, darunter verschiedenste Schaubuden-Attraktionen, drängen sich in einer Zeitungsredaktion. Zu Jahrmarkt-Zeiten wurden zahlreiche Anzeigen für die anwesenden Schaustellungen geschaltet. Ein beliebtes Werbemittel, das vor allem Menagerien, Zaubertheater, Circusse und Varietés nutzten, waren zudem überaus wohlwollende Zeitungsberichte vermeintlicher "Kunstfreunde" vom Besuch der Vorstellungen.
Die restlichen Bildzitate im Puppentheater-Kapitel wurden nun auch ersetzt - vornehmlich unter Nutzung meiner Sammlung alter Schaustellerzettel. Insbesondere im zweiten Teil des Kapitels ist die Bebilderung noch nicht zufriedenstellend. Es ist überaus schwer, Bildmaterial zum Themenbereich Mechanisches Theater/ Theatrum Mundi aufzutreiben.
Neu im einleitenden Kapitel ist eine humoristische Illustration aus den "Fliegenden Blättern" des Jahres 1896: Schausteller, darunter verschiedenste Schaubuden-Attraktionen, drängen sich in einer Zeitungsredaktion. Zu Jahrmarkt-Zeiten wurden zahlreiche Anzeigen für die anwesenden Schaustellungen geschaltet. Ein beliebtes Werbemittel, das vor allem Menagerien, Zaubertheater, Circusse und Varietés nutzten, waren zudem überaus wohlwollende Zeitungsberichte vermeintlicher "Kunstfreunde" vom Besuch der Vorstellungen.
Mittwoch, 4. Januar 2012
18.
In den Kapiteln 4, 6 und 10 wurden weitere alte Fotografien aus eigenem Bestand eingefügt, darunter interessante Außenansichten von Schaubuden.
Die Abbildung eines "Seeweibs" am Ende des einleitenden Kapitels befindet sich auf einem kürzlich erworbenen Schmuckstück meiner Sammlung, einem Schaustellerzettel vom Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Zettel wirbt neben der Schaustellung "seltener Seemenschen" für ein Chamäleon, lebende Gemsen, einen "Meerengel mit 2 Füßen und 2 Fuß langen Flügeln" sowie einen "Riesen-Wunderknaben".
Ähnlich alt, von 1832, ist der Zettel eines "Mechanischen Casperle-Theaters". Die Abbildung darauf ist nun im Kapitel 4 zu sehen.
Im Kapitel 3 befindet sich neuerdings der Briefkopf eines Schaustellerzettels, der ein Marionettentheater ankündigte, nebst "theatralischen Aufführungen", einem Theatrum mundi sowie einem Kinematographen.
Die Abbildung eines "Seeweibs" am Ende des einleitenden Kapitels befindet sich auf einem kürzlich erworbenen Schmuckstück meiner Sammlung, einem Schaustellerzettel vom Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Zettel wirbt neben der Schaustellung "seltener Seemenschen" für ein Chamäleon, lebende Gemsen, einen "Meerengel mit 2 Füßen und 2 Fuß langen Flügeln" sowie einen "Riesen-Wunderknaben".
Ähnlich alt, von 1832, ist der Zettel eines "Mechanischen Casperle-Theaters". Die Abbildung darauf ist nun im Kapitel 4 zu sehen.
Im Kapitel 3 befindet sich neuerdings der Briefkopf eines Schaustellerzettels, der ein Marionettentheater ankündigte, nebst "theatralischen Aufführungen", einem Theatrum mundi sowie einem Kinematographen.
Sonntag, 23. Oktober 2011
17.
Im Kapitel 2, Zauber- und Illusionsbuden, erfuhr der erste Teil einige Umstrukturierungen, außerdem wurden weitere Bildzitate entfernt.
Unter den an ihre Stelle getretenen Abbildungen aus meiner eigenen Sammlung befindet sich gleich zu Beginn das Bild einer prachtvollen Schaubude, die 1908 in Prag für die "Jubiläums-Ausstellung" errichtet wurde. Mit dieser Ausstellung feierte die Prager Handels- und Gewerbekammer das 60järige Jubiläum der Herrschaft Franz Josef I. Neben zahlreichen Ausstellungen, Veranstaltungen (so z.B. die Uraufführung von Gustav Mahlers 7. Sinfonie) gab es auch der Unterhaltung und Belustigung der Bevölkerung dienende Angebote, darunter Karussells, Riesenrutschen oder Schaugeschäfte wie der "Palast der Illusionen".
Bei den Illusionsbuden auf Jahrmärkten handelte es sich demgegenüber i.d.R. um kleine, wenig aufwändig gestaltete Geschäfte. Oftmals wurden die Illusionen auch in Panoptiken gezeigt. Die ebenfalls neu eingefügte Ausschnitt "Sirene, das lebende Meerweib" stammt von einem Schaustellerzettel, der für "R. Schulzes Plastisch.-Volks-Museum" warb.
Als Beispiel für eine amerikanische Circus-Sideshow wurde im einleitenden Kapitel ein Foto der Freak-Show des amerikanischen Circus Barnum and Bailey" eingefügt.
Neu ist schließlich auch das Bild der "Kunstuhr" von Josef Greß in Kapitel 4. Die Uhr, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts auf Jahrmärkten gezeigt wurde, befindet sich heute im Besitz eines bayrischen Gastwirts: http://www.gocklwirt.de/doc/weltuhr.html
Unter den an ihre Stelle getretenen Abbildungen aus meiner eigenen Sammlung befindet sich gleich zu Beginn das Bild einer prachtvollen Schaubude, die 1908 in Prag für die "Jubiläums-Ausstellung" errichtet wurde. Mit dieser Ausstellung feierte die Prager Handels- und Gewerbekammer das 60järige Jubiläum der Herrschaft Franz Josef I. Neben zahlreichen Ausstellungen, Veranstaltungen (so z.B. die Uraufführung von Gustav Mahlers 7. Sinfonie) gab es auch der Unterhaltung und Belustigung der Bevölkerung dienende Angebote, darunter Karussells, Riesenrutschen oder Schaugeschäfte wie der "Palast der Illusionen".
Bei den Illusionsbuden auf Jahrmärkten handelte es sich demgegenüber i.d.R. um kleine, wenig aufwändig gestaltete Geschäfte. Oftmals wurden die Illusionen auch in Panoptiken gezeigt. Die ebenfalls neu eingefügte Ausschnitt "Sirene, das lebende Meerweib" stammt von einem Schaustellerzettel, der für "R. Schulzes Plastisch.-Volks-Museum" warb.
Als Beispiel für eine amerikanische Circus-Sideshow wurde im einleitenden Kapitel ein Foto der Freak-Show des amerikanischen Circus Barnum and Bailey" eingefügt.
Neu ist schließlich auch das Bild der "Kunstuhr" von Josef Greß in Kapitel 4. Die Uhr, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts auf Jahrmärkten gezeigt wurde, befindet sich heute im Besitz eines bayrischen Gastwirts: http://www.gocklwirt.de/doc/weltuhr.html
Freitag, 16. September 2011
16.
Neu in meiner Sammlung ist ein Katalog von J. Winklers anatomischen Museum um 1900, dessen Titel nun im Kapitel 1 abgebildet ist. Dieses auf pathologische Ausstellungsstücke spezialisierte Panoptikum gastierte um die Jahrhundertwende auf vielen großen Jahrmärkten. In späteren Jahren wurde die Sammlung erweitert, 1917 präsentierte man auch eine Kaisergalerie, Menschen fremder Rassen, Tierpräparate, Folterwerkzeuge und ein Kaiserpanorama. Es ist zu vermuten, dass die neuen Exponate von aufgegebenen stationären und reisenden Wachsfigurenkabinetten erworben wurden.
Sonntag, 14. August 2011
15.
In den Kapiteln 3 und 4 finden sich nun Auszüge aus Texten von Walter Benjamin. Seine stimmungsvollen Erinnerungen an Besuche im Kaiserpanorama aus "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" sind dabei besonders lesenswert.
Gegen Ende des einleitenden Kapitels erfolgt ein überfälliger Hinweis auf die Taucherbuden.
Gegen Ende des einleitenden Kapitels erfolgt ein überfälliger Hinweis auf die Taucherbuden.
Samstag, 2. Juli 2011
14.
Auch das Kapitel 5 (Menagerien) enthält nun fast ausschließlich Abbildungen aus meiner eigenen Sammlung. U.a. kam ein Stich hinzu, der passend zum Text den Dompteur Robert Daggesell während seiner Raubtiernummer zeigt.
Im Kapitel 9 (Nachkriegszeit) habe ich ein Foto von "Malfertheiner's Klein-Kunst-Bühne" aus dem Jahr 1952 hinzugefügt. Mitglieder der verzweigten Schaustellerfamilie Malfertheiner betrieben verschiedene Schaubuden, darunter vornehmlich Menagerien (siehe Kapitel 5). Wegen des in Schausteller- und Circuskreisen sehr verbreiteten Aberglaubens schrieben sich einige "Malferteiner", also mit 12 statt 13 Buchstaben.
Im Kapitel 9 (Nachkriegszeit) habe ich ein Foto von "Malfertheiner's Klein-Kunst-Bühne" aus dem Jahr 1952 hinzugefügt. Mitglieder der verzweigten Schaustellerfamilie Malfertheiner betrieben verschiedene Schaubuden, darunter vornehmlich Menagerien (siehe Kapitel 5). Wegen des in Schausteller- und Circuskreisen sehr verbreiteten Aberglaubens schrieben sich einige "Malferteiner", also mit 12 statt 13 Buchstaben.
Samstag, 11. Juni 2011
13.
Die Änderungen der letzten Wochen - wiederum vornehmlich der Austausch von Bildzitaten durch eigenes Material - umfassen vor allem die Kapitel 1, 4, 6, 8, 9 und 10, wobei insbesondere eine Aufnahmen des Schichtl-Theaters aus den 1970er Jahren sowie der Parade eines "Stabuffs" vom Beginn des 20. Jahrhunderts hervorzuheben sind.
Im Kapitel 6 gab es zudem erwähnenswerte inhaltliche Umstrukturierungen und im Kapitel 8 finden nun abschließend die amerikanischen "Girlie-Shows" Berücksichtigung.
Im Kapitel 6 gab es zudem erwähnenswerte inhaltliche Umstrukturierungen und im Kapitel 8 finden nun abschließend die amerikanischen "Girlie-Shows" Berücksichtigung.
Samstag, 30. April 2011
12.
In den letzten Tagen wurden weitere Bildzitate gelöscht und zum großen Teil durch Bilder aus meiner eigenen Sammlung ersetzt. Hervorzuheben sind hierbei das Bild von Barbers Hai-Ausstellung aus den 1970er Jahren (Kapitel 1), eine Ansichtskarte mit einer Lithographie einer Parade vor einem Wanderkino von 1910 (Kapitel 3) sowie eine Marionette der Wanderbühne Wünsch-Boneschky (Kapitel 4). Besonders zahlreich sind die Änderungen am Ende von Kapitel 9 sowie im Kapitel 2, wobei in diesen Kapiteln auch die Texte in erwähnenswerter Weise geändert wurden.
Durch die Aktualisierungen der letzten Zeit sind nun einige Kapitel weitgehend frei von Bildzitaten.
Ganz besonders freue ich mich, wenn ich fremdes Material publizieren darf - wie z.B. einen wunderbaren Farbdruck aus dem Essener Schaustellermuseum, auf den ich im Menagerie-Kapitel nur ungern verzichtet hätte.
Durch die Aktualisierungen der letzten Zeit sind nun einige Kapitel weitgehend frei von Bildzitaten.
Ganz besonders freue ich mich, wenn ich fremdes Material publizieren darf - wie z.B. einen wunderbaren Farbdruck aus dem Essener Schaustellermuseum, auf den ich im Menagerie-Kapitel nur ungern verzichtet hätte.
Montag, 28. Februar 2011
11.
0. Einführung
Meinen fortschreitenden Bemühungen, Bilder aus Büchern zu ersetzen, fielen im einführenden Kapitel gleich mehrere Bildzitate "zum Opfer", wobei ich auch hier der Überzeugung bin, recht ansprechenden Ersatz aus meiner Sammlung gefunden zu haben. Ich nutzte hierbei die Gelegenheit, meinen absoluten Lieblings-Holzstich durch eine kolorierte Version auszutauschen.
7. Abnormitäten
Auch in Kapitel 7 wurden diesmal gleich mehrere Bildzitate durch Bilder aus eigenen Beständen ersetzt, darunter zwei Fotos, die offensichtlich ein Mitglied des Ensembles einer Liliputaner-Schaustellung in den 1930er Jahren gemacht hat: Eine Aufnahme der Schaubude sowie ein Bild, das während einer Rast eines Wagengespanns aufgenommen wurde.
5. Menagerien
Den sanften Vorführstil von Raubtieren in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts illustriert nun eine zeitgenössische Radierung, die ich in einer Zeitschrift von 1906 fand.
Aus französischen Boulevard-Blättern der vorletzten Jahrhundertwende stammen die reißerischen Illustrationen von Unglücksfällen in reisenden Menagerien.
Diese und einige andere Abbildungen ersetzen bisherige Bildzitate aus Büchern.
Meinen fortschreitenden Bemühungen, Bilder aus Büchern zu ersetzen, fielen im einführenden Kapitel gleich mehrere Bildzitate "zum Opfer", wobei ich auch hier der Überzeugung bin, recht ansprechenden Ersatz aus meiner Sammlung gefunden zu haben. Ich nutzte hierbei die Gelegenheit, meinen absoluten Lieblings-Holzstich durch eine kolorierte Version auszutauschen.
7. Abnormitäten
Auch in Kapitel 7 wurden diesmal gleich mehrere Bildzitate durch Bilder aus eigenen Beständen ersetzt, darunter zwei Fotos, die offensichtlich ein Mitglied des Ensembles einer Liliputaner-Schaustellung in den 1930er Jahren gemacht hat: Eine Aufnahme der Schaubude sowie ein Bild, das während einer Rast eines Wagengespanns aufgenommen wurde.
5. Menagerien
Den sanften Vorführstil von Raubtieren in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts illustriert nun eine zeitgenössische Radierung, die ich in einer Zeitschrift von 1906 fand.
Aus französischen Boulevard-Blättern der vorletzten Jahrhundertwende stammen die reißerischen Illustrationen von Unglücksfällen in reisenden Menagerien.
Diese und einige andere Abbildungen ersetzen bisherige Bildzitate aus Büchern.
Mittwoch, 9. Februar 2011
10.
3. Optische Vorführungen
Das Foto einer Panorama-Schaubude wurde durch eine entsprechende Abbildung aus meiner Sammlung ersetzt.
4. Puppentheater
Weitere Bildzitate wurden entfernt. Neu ist u.a. das Foto eines Jahrmarkt-Kaspertheaters.
5. Menagerien
Hier wurden Bildzitate durch das Foto einer Schlangenvorführung, ein Detail eines Friedländer-Plakats sowie einen Ausschnitt einer Souvenirkarte des Flohcircus von Hans Mathes ersetzt.
6. Akrobatik
Auch das Foto von der Parade einer kleinen Schaubude mit artistischem Programm stammt jetzt aus meiner eigenen Sammlung.
Da die mir zugesagte Hilfe in Form von Bildmaterial eines Sammlers unterblieb, musste die Veröffentlichung meiner Monographie bei einem renommierten Verlag leider im letzten Augenblick gestoppt werden. Ich werde mich weiter bemühen, meine eigene Sammlung zu vergrößern, dies gestaltet sich allerdings nicht zuletzt aus Kostengründen sehr schwierig.
Das Foto einer Panorama-Schaubude wurde durch eine entsprechende Abbildung aus meiner Sammlung ersetzt.
4. Puppentheater
Weitere Bildzitate wurden entfernt. Neu ist u.a. das Foto eines Jahrmarkt-Kaspertheaters.
5. Menagerien
Hier wurden Bildzitate durch das Foto einer Schlangenvorführung, ein Detail eines Friedländer-Plakats sowie einen Ausschnitt einer Souvenirkarte des Flohcircus von Hans Mathes ersetzt.
6. Akrobatik
Auch das Foto von der Parade einer kleinen Schaubude mit artistischem Programm stammt jetzt aus meiner eigenen Sammlung.
Da die mir zugesagte Hilfe in Form von Bildmaterial eines Sammlers unterblieb, musste die Veröffentlichung meiner Monographie bei einem renommierten Verlag leider im letzten Augenblick gestoppt werden. Ich werde mich weiter bemühen, meine eigene Sammlung zu vergrößern, dies gestaltet sich allerdings nicht zuletzt aus Kostengründen sehr schwierig.
Montag, 27. Dezember 2010
9.
1 Panoptikum
Das Foto eines "Anatomischen Museums" auf einem französischen Jahrmarkt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ersetzt die bisher auf S.26 befindliche Abbildung von Hoppes Panoptikum.
7 Abnormitäten
Die Abbildung des "Hautmenschen" Peter Spanner entstammt nun einer alten Zeitung aus eigenen Beständen. Auch der alte niederländische Schaustellerzettel, der für eine armlose "Mundkünstlerin" wirbt, ist Teil meiner Sammlung.
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Das Foto eines "Anatomischen Museums" auf einem französischen Jahrmarkt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ersetzt die bisher auf S.26 befindliche Abbildung von Hoppes Panoptikum.
7 Abnormitäten
Die Abbildung des "Hautmenschen" Peter Spanner entstammt nun einer alten Zeitung aus eigenen Beständen. Auch der alte niederländische Schaustellerzettel, der für eine armlose "Mundkünstlerin" wirbt, ist Teil meiner Sammlung.
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Samstag, 11. Dezember 2010
8.
0 Einführung
Im einleitenden Kapitel wurden Bilder aus Büchern entfernt. Dafür sind nun aus meiner eigenen Sammlung Zeitungsanzeigen aus Anlass der Leipziger Herbstmesse 1858 sowie das Foto eines kleinen Jahrmarktcircusses abgebildet.
4 Puppentheater/ Automaten
Eine Besprechung einer Theatrum Mundi-Vorstellung wurde durch eine andere aus eigenen Beständen ersetzt.
5 Menagerien
Auch hier wurde ein Artikel durch einen entsprechenden aus meiner Sammlung ersetzt, wobei die Besprechung von "Casanovas Affentheater" aus dem Jahre 1858 zudem etwas aussagekräftiger ist.
6 Akrobatik/ Theater
In diesem Kapitel erfolgte der Austausch von Annoncen, und die Aussagen zu "Lebenden Bildern" wurden präzisiert. Außerdem wird die Unterscheidung von Schaubuden mit artistischen Programmen zu Circussen hervorgehoben, illustriert durch einen neu erworbenen wunderschönen Holzstich.
Als Beispiel für eine Schaubude mit einem artistischen Programm ist nun eine zeitgenössische Besprechung eines Programms der vereinigten Gesellschaft der Familien Hirsch und Knie nachzulesen.
7 Abnormitäten
Das häufige gemeinsame Auftreten von Riesen und Kleinwüchsigen, das bisher durch einen Anschlagzettel in niederländischer Sprache aufgezeigt wurde, wird nun durch eine Zeitungsanzeige aus dem Leipziger Tageblatt vom 18.4.1863 dokumentiert.
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Im einleitenden Kapitel wurden Bilder aus Büchern entfernt. Dafür sind nun aus meiner eigenen Sammlung Zeitungsanzeigen aus Anlass der Leipziger Herbstmesse 1858 sowie das Foto eines kleinen Jahrmarktcircusses abgebildet.
4 Puppentheater/ Automaten
Eine Besprechung einer Theatrum Mundi-Vorstellung wurde durch eine andere aus eigenen Beständen ersetzt.
5 Menagerien
Auch hier wurde ein Artikel durch einen entsprechenden aus meiner Sammlung ersetzt, wobei die Besprechung von "Casanovas Affentheater" aus dem Jahre 1858 zudem etwas aussagekräftiger ist.
6 Akrobatik/ Theater
In diesem Kapitel erfolgte der Austausch von Annoncen, und die Aussagen zu "Lebenden Bildern" wurden präzisiert. Außerdem wird die Unterscheidung von Schaubuden mit artistischen Programmen zu Circussen hervorgehoben, illustriert durch einen neu erworbenen wunderschönen Holzstich.
Als Beispiel für eine Schaubude mit einem artistischen Programm ist nun eine zeitgenössische Besprechung eines Programms der vereinigten Gesellschaft der Familien Hirsch und Knie nachzulesen.
7 Abnormitäten
Das häufige gemeinsame Auftreten von Riesen und Kleinwüchsigen, das bisher durch einen Anschlagzettel in niederländischer Sprache aufgezeigt wurde, wird nun durch eine Zeitungsanzeige aus dem Leipziger Tageblatt vom 18.4.1863 dokumentiert.
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7.
5.11.2010
7. Abnormitäten
Das Bild von "Krao, dem Affenweib", wurde ersetzt durch einen Holzstich Julia Pastranas, auf die sich der nebenstehende Text bezieht.
10. Schichtl
Spätestens im Laufe der 20er Jahre war die Zeit der Schaubuden mit großen Programmen vorbei, dies betraf vor allem Varietés, Zauberbuden und Puppentheater. Die diesbezüglichen Ausführungen beziehen u.a. sich auf einen Beitrag Xaver Schichtls in einer Fachzeitschrift von 1924, die ich kürzlich erworben habe.
Auch in diesem Kapitel wurden außerdem Bilder entfernt, um die Zahl von Bildzitaten weiter zu reduzieren.
1.12.2010
2. Illusionen, Zaubertheater
Ein weniger bedeutsamer Quellentext wurde gelöscht, ebenso abermals eine aus der Literatur entnommene Abbildung. Stattdessen illustriert nun ein alter kolorierter Druck aus meiner Sammlung das abschließende Literaturzitat zum Thema Somnambule/ Hellseherei.
4.12.2010
1. Panoptikum
Infolge der Umstrukturierung der ersten Hälfte dieses Kapitels sowie einiger Überarbeitungen im Text bauen nun insbesondere die Ausführungen über anatomische Kabinette besser aufeinander auf.
8.12.2010
3. Optische Vorführungen
Die einem Buch entnommene Abbildung eines Guckkasten-Vorführers wurde ersetzt durch ein Original-Guckkastenblatt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Solche Blätter lagen auf dem Boden der Guckkästen und wurden meistens durch leicht vergrößernde Linsen über Spiegel in 45 Grad-Neigung betrachtet. Die Bezeichnung war daher häufig auch in Spiegelschrift nachzulesen, so auch auf diesem nicht mitgescannten Rahmen: "Porte de Harlem en Hollande"
6.
20.9.2010
4. Puppen und Automaten
Auf Seite 58 wurde ein Foto der Bühne eines Wandermarionettentheaters vom Beginn des 20. Jahrhunderts eingefügt.
23.9.2010
0. Einführung
Statt einer Textpassage von Ludwig Tieck, die zu einem Teil in das Kapitel "Illusionen" übernommen wurde, findet sich nun auf Seite 9 passend zum Text eine zeitgenössische Abbildung eines Schaustellerwohnwagens vor einem Gasthaus.
27.9.2010
10. Schichtl
Ein neu hinzugekommenes Bild von einem Jahrmarkt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt am rechten Bildrand die Fassade einer Schaubude von Schichtl. Außerdem wurde des schöne Originalplakat aus meiner Sammlung für eine Ausstellung professionell eingescannt, so dass ich eine bessere Abbildung desselben einfügen konnte.
21.10.2010
Das alte Foto von Kindern, die die Parade einer Schaubude nachspielen, musste einem schönen Holzstich mit einer hübschen jungen Frau weichen, die zum Einlass die Trommel schlägt.
8. Völkerschau
Die Texte zu Beginn wurden nochmals ein wenig umgestellt. Außerdem wurden abermals Abbildungen aus Büchern durch eigenes Bildmaterial ersetzt. Leider scheiterte das bereits weit gediehene Projekt einer Buchveröffentlichung an unklaren Rechtsfragen, die die Bildzitate betreffen. Die mir versprochene Unterstützung in Form von Bildmaterial eines Sammlers blieb aus. Vielleicht ergibt sich noch einmal die Möglichkeit einer Buchveröffentlichung, wenn mit Ausnahme von künstlerischen Werken alle Bilder aus eigenen Beständen stammen.
5.
19.6.2010
8. Völkerschauen
Auf Seite 145 wird nun näher auf das "Zerreißen und Verschlingen" lebendiger Tiere eingegangen, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchaus nicht selten auf Jahrmärkten gezeigt wurde. Allerdings waren es nicht wie angekündigt "Wilde", die solche Widerwärtigkeiten zeigten: "Wenn man schon einmal dem vielerlei Schwindel in den Schaubuden freien Lauf lassen will, so verbiete man doch wenigstens das Zerreißen und Verschlingen lebendiger Thiere durch Menschen! Es ist dies so etwas Empörendes und Scheußliches, daß man wirklich bei diesem Anblick nicht glaubt, in einem gesitteten Staate sich zu befinden. Dieses Verbot würde ohnedies den gemeinen Wildenschwindel etwas beschränken, denn man vergesse nicht, nur der unechte Wilde frißt lebende Tauben und Kaninchen, weil dies eben das liebe Publikum am meisten anzieht, der echte hat's eben nicht nöthig. (...)" (Die Gartenlaube, No.20, 1873, S.322)
10.8.2010
1. Panoptikum
Auf S.28 findet sich nun eine aufschlussreiche Zeitungsanzeige eines reisenden Panoptikums aus dem Jahre 1900. Interessant ist, dass neben den üblichen Wachsfiguren, Naturalien und Panoramen auch eine lebende Schlange - natürlich "die längste Schlange der Welt - sowie eine recht aufwändige Spiegelillusion gezeigt wurden. Die Funktionsweise der Illusion wird im entsprechenden Kapitel erläutert.
13.8.2010
9. Nachkriegszeit
Neben einigen Änderungen im Text wurden Abbildungen aus Büchern durch eigene Bilder ersetzt.
4.
12.4.2010
0. Einführung
Auf S.3 ist nun ein Kinematographen-Theater als Beispiel für eine opulente Fassadengestaltung im "Jahrmarktsbarock" der vorletzten Jahrhundertwende abgebildet.
21.4.2010
1. Panoptikum
In diesem Kapitel wurden neben kleinen Änderungen im Text zwei Abbildungen ausgetauscht, so ist nun ein alter Anschlagzettel aus meiner Sammlung abgebildet, der um 1907 für Neuheiten in Faerbers Panoptikum warb.
4.5.2010
5. Menagerien
Die Souvenirkarte von "Wellandos Hundetheater", die nun auf Seite 98 zu sehen ist, gibt einen Eindruck von der Art der Darbietungen in Affen- und Hundetheatern. Auf der Folgeseite ist nun ein alter Holzstich zu sehen, der eine Szene hinter den Kulissen eines solchen Theaters zeigt.
14.5.2010
7. Abnormitäten
Das Repertoire der "Pétomanen" wird nun auf S.139 etwas ausführlicher vorgestellt. Diese Attraktion war zwar selten, andererseits aber auch nicht ganz so rar, wie ich bisher vermutet hatte.
Darüber hinaus lässt sich die Ausübung dieser Kunstfertigkeit weit in die Geschichte zurückverfolgen: "Eine der ältesten Nachrichten über Bläh-Artisten findet sich beim heiligen Augustinus. Im Kapitel 24 des XIV. Buches seines De Civitate Dei heißt es: 'Andere geben aus ihrem Innern ohne allen Gestank nach belieben Laute in so großer Zahl von sich, daß man meinen könnte, sie sängen auch von dieser Seite her.' Der spanische Humanist Juan Luis Vives schrieb später in einer Anmerkung über diese Stelle des Kirchenvaters, er habe im Gefolge König Max I. einen Deutschen gekannt, der jedes Gedicht mit seiner rückwärtigen Körperöffnung wiedergeben konnte." (R. Faber: Von Donnerbalken, Nachtvasen und Kunstfurzern. Frankf./M. 1994, S.S.296)
3.
14.3.2010
8. Völkerschauen
Einige Abbildungen wurden neu positioniert und stehen nun besser mit den Texten in Verbindung.
Neu hinzugekommen ist ein eindrucksvolles Gemälde Adolph Menzels, betitelt "Die Zulus" oder "Die Schaubude" (um 1863).
17.3.2010
5. Menagerien
Die erste Hälfte dieses durch zahlreiche Ergänzungen etwas unstrukturierten Kapitels wurde überarbeitet.
21.3.2010
6. Erotik
Ein wunderbar ausdrucksstarker Stich mit dem bezeichnenden Titel "Lockvögel" illustriert nun die Ausführungen zu den "Budenschönheiten" (S.113).
30.3.2010
0. Einführung
Eine alte Fotografie der Schaustellung der zusammengewachsenen Schwestern Blazek auf dem Bremer Freimarkt ist nun auf Seite 3 zu sehen.
31.3.2010
1 Panoptikum/ 7 Abnormitäten
Auf den Seiten 31 und 124 wurden Ausschnitte von Werbezetteln aus meiner Sammlung eingefügt, die wahrscheinlich vom Ende des 19. Jahrhunderts stammen.
2.4.2010
0. Einführung
Das Bild der Eislebener Wiese auf Seite 10 ersetzt einen weniger wichtigen Quellentext.
Freitag, 10. Dezember 2010
2.
15.12.2009
0. Einführung
Ein Zitat von Ernst Schlee beendet nun das einführende Kapitel und spannt einen Bogen zu den wunderbaren einleitenden Sätzen Ernst Blochs aus "Das Prinzip Hoffnung".
4. Puppen und Automaten
Einzelne Abschnitte dieses Kapitels wurden neu angeordnet. Die Erläuterungen zu den "Fantoches" wurden präzisiert. Außerdem erfolgt nun ein Hinweis auf Berührungspunkte des Theatrum Mundi der Jahrmärkte zum namensgebenden barocken Welttheater.
30.1.2010
7. Akrobatik und Theater
Die Ausführungen zu den Kraftathleten werden durch ein weiteres Foto aus meiner Sammlung illustriert. Es zeigt den "Eisenkönig Richard" beim Eisenbiegen. Das Bild wurde augenscheinlich in der unmittelbaren Nachkriegszeit aufgenommen.
1.
Das Thema „Schaubuden“ fasziniert mich schon seit Jahren und ich bin ständig auf der Suche nach Bildern, Dokumenten, Artikeln und Büchern.
Vieles davon arbeite ich in meine Internet-Monographie www.schaubuden.de ein, die somit ständig überarbeitet und ergänzt wird.
Zukünftig werde ich auf die Anregung eines Lesers in diesem Blog beachtenswerte Aktualisierungen aufführen. Kleinere Änderungen im Text sowie neue Quellen im Literaturverzeichnis werden nicht aufgeführt.
Ich beginne mit einigen Ergänzungen gegenüber der von der Universität Frankfurt/M. publizierten Version vom Dezember 2008 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/11746/).
0. Einführung
- Die Ausführungen über publik spielende Artisten wurden geändert und werden durch einen neu erworbenen zeitgenössischen Stich illustriert. (S.8)
- Die Anzeige eines Affentheaters aus dem Jahr 1862 wurde neu eingefügt. (S.9)
2. Zauber- und Illusionsbuden
- Das Foto der Schaubude „Centauro , der Viehmensch“ befindet sich schon einige Zeit auf der Homepage. (S.41)
- Eine der interessantesten Neuerwerbungen des letzten Jahres war eine Kopie der Originalausgabe der Lebenserinnerungen des Zauberers Alexander Heimbürger aus dem Jahr 1882. Er wird nun als Beispiel für einen der großen Magier des 19. Jh. aufgeführt, deren Karrieren ihre Anfänge in Zauberbuden auf Jahrmärkten nahmen.
4. Puppentheater
- Ein Exemplar des wunderbaren Farbstichs von einem Jahrmarktskaspertheater auf S.57 befindet sich nun in meiner Sammlung, so dass ein deutlicherer Scan eingefügt werden konnte.
- Das Beispiel für die „Dramaturgie“ einer szenischen Aufführung in einem mechanischen Theater fand ich in einem alten Artikel über Schausteller-Anschlagzettel. (S.69f)
5. Menagerien
- Die Abbildung auf S. 85 wurde ersetzt durch einen aussagekräftigeren, neu erworbenen Stich von Kreutzbergs Menagerie.
- Das Foto oben auf S.91 zeigt eine der ersten Lokomobile als Zugfahrzeug der Menagerie „Bostock and Wombwell“.
- Die bisherige Abbildung von Schmidts „Bärenkampfbude“ wurde durch ein Foto aus meiner Sammlung ersetzt. (S.94)
- Die Abbildung des Präparats einer „Seejungfrau“ befindet sich schon viele Monate auf S. 96.
- Die Ausführungen zum „Klugen Hans“ wurden geändert und durch die Aufnahme einer Souvenirkarte erweitert. (S.100)
6. Akrobatik/ Theater
- Der Druck, der bisher auf S.110 zu sehen war, schließt nun das Literaturverzeichnis ab. Stattdessen wurde ein sehr eindrucksvoller zeitgenössischer Holzstich eingefügt, der die Parade einer Schaubude auf dem Münchner Oktoberfest zeigt.
7. Abnormitäten
- Auch das Foto der Abnormitäten-Schau „König’s Barum-Show“ befindet sich nun schon einige Zeit auf schaubuden.de. (S.120)
- Christian Schads Portrait des „Flügelmenschen Agosta“ aus dem Jahr 1929 illustriert die Anmerkungen zu „versteinerten Menschen“ und „Flügelmenschen“. (S.130)
8. Völkerschau
- Nach Showschluss machen sich die Mitglieder eine Togo-Truppe über die „Merkwürdigkeiten“ der Weißen lustig - S.146
- Völkerschauen im „Dritten Reich“ – einschließlich eines Fotos der Schaubude „Afrika ruft“ (S.146)
- Der im Anschluss des Kapitels behandelte Aspekt der voyeuristischen Komponente vieler Menschenschauen wird durch Hinweise auf die häufige Art der Schaustellung tätowierter Frauen ergänzt – illustriert durch Otto Dix’ Ölgemälde „Suleika, das tätowierte Wunder“ von 1920
9. Nachkriegszeit
- Die Ausführungen zu Steilwandfahrern und Boxbuden wurden umgeschrieben.
Das Bild auf der CD-Hülle wurde durch einen Ausschnitt eines anderen hübschen Stichs aus meiner Sammlung ersetzt.
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